Martin Parr

Fotobuchanalyse

Das Photobuch – Anmerkungen zu einem weitgehend unbeachtet gebliebenen Medium der fotohistorischen Forschung

 Unser technisches Zeitalter hat lange gebraucht, bis man bereit war, der Fotografie, dieser dienstbaren Magd in allen möglichen Bereichen, sowohl Kunst- als auch Objektstatus zuzubilligen. Was damit zusammenhängen mag, dass die Fotografie – praktisch über das gesamte 20. Jahrhundert vorzugsweise in gedruckter (also vermittelter) Form ihr Publikum gefunden hat.

Michael Koetzle

 

Fotobuch 1989

Jahr des Stachels

Ein Versuch über Fotografie und Buch im Jahre 1989

Der Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme der Geschichte ebenso wie der aktuellen Situation der Fotografie scheint jetzt günstig, ja angesichts der technologischen Umwälzungen der Bildproduktion geradezu zwingend zu sein.

Bernd Busch, Belichtete Welt (1989)

 

Das Fotobuch in Deutschland nach 1945

Eine Frage bis heute

Das Fotobuch im Visier der Sammler

Und die Zukunft?... Voraussetzung ist, dass das Photobuch genau so wichtig für ihn ist wie eine gute Kamera. Und er wird überzeugt sein, wenn er nur einmal am eigenen Leibe erfahren hat, welch ein Schlüssel zu den größeren und schöneren Möglichkeiten der Photographie Buch und Zeitschrift sind.

Wilhelm Schöppe, Verleger, im Katalog der ersten Photo-Kino-Ausstellung, Köln 1950

 

Tom Wood

TOM WOOD

Not only female...

Softcover 21 x 21 cm 46 S.
ISBN 3-932187-40-7
Schaden.com 2004

Obvious & Ordinary

OBVIOUS & ORDINARY (John Gossage & Martin Parr)

America 2006

Softcover 21 x 28 cm o.S.
o.ISBN
unknown 2007

Die Einladungskarte

2006 = 365 x 6, oder: Loblied auf einen unbeachtet gebliebenen Lockvogel der Fotografie


The Photobook - A History. Volume 1

Bibliophile Sehschärfung

Martin Parr und Gerry Badger präsentieren den ersten Band von The Photobook  - A History


Martin Parr_Gerry Badger

Ein Impuls von Sehen & Haben

„The Photobook – A History“ und die Folgen

Es ist das Verlangen nach dauerhafter Gegenwart all der wunderbaren Dinge, die zu sehen uns beglückt. Das ist Selbsterhaltung im Modus und im Medium der Anschauung.

Manfred Sommer, Sammeln, 1999

 

Stephen Gill. Hackney Wick

Immer wieder Eden

Das Hackney Wick des Stephen Gill


Wer sich heutzutage auf die Suche nach einem besonderen Territorium macht, tut gut daran, bei seiner Erkundung einmal nach dem Bedeutungsgehalt zu fragen, den der Namen der bezeichneten Lokalität bereithält. Umso mehr, wenn es sich um einen Ort der kollektiven Sehnsüchte und Projektionen handelt.

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