Antwerpener Schnitzaltäre im ehemaligen Dekanat Zülpich

Rezensionen

Die vorliegende Untersuchung behandelt nicht nur erstmals die historischen und kunsthistorischen Aspekte der Antwerpener Schnitzaltäre im ehemaligen Dekanat Zülpich in einem interdisziplinären Ansatz, sondern die Untersuchung geht in ihren Ergebnissen weit über den engeren regionalen Raum hinaus und stellt Thesen auf, die in der weiteren kunsthistorischen und historischen Forschung verifiziert werden müssen.

Cistercienser Chronik, 2, 2001

 

Der Verfasser versteht sein Projekt bewusst als grundlegenden Einstieg und – zu Recht – als Exemplum in eine in mancherlei Hinsicht methodisch neue und quellennahe monographische Untersuchung von Schnitzaltären, und er hat in der Tat eine in ihrer Art seltene und eindrucksvolle Studie vorgelegt, der man viele Nachfolger wünscht, nicht nur hinsichtlich der Antwerpener Schnitzaltäre.

Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins, 73, 2002

 

Christoph Schaden liefert eine vorbildliche und auch mutige Studie, denn er beschönigt nichts, wenn er kritisch und schonungslos die Restaurierungsgeschichte aufarbeitet und den wahren Erhaltungszustand der Werke darlegt...
Obwohl sich die Studie nur auf eine sehr kleine Gruppe Antwerpener Schnitzaltäre beschränkt, ist das Ergebnis sehr gehaltvoll. Das gründliche Quellenstudium des Verfassers und die sehr ausführliche Dokumentation der einzelnen Werke dienen der weiteren Untersuchung als stabile Grundlage. Sein umfassender Blick – insbesondere im Bezug auf die Auftraggeberschaft und, im Zusammenhang damit, auf die Funktion der Werke, – stellt die Gruppe der Schnitzaltäre in einen breiten Kontext. Das Buch liefert deshalb über die Analyse der sechs Werke hinaus einen wertvollen Baustein in der Erforschung der spätmittelalterlichen Altarschnitzkunst in Flandern.

Jülicher Geschichtsblätter, 69-71, 2001/02/03

 

Wer die Voreifel wegen ihrer Landschaft liebt, wird mit der Studie von Christoph Schaden einen neuen Aspekt finden, sich aufzumachen und die Antwerpener Schnitzaltäre zu besichtigen.

Kirchenzeitung Köln, 19, 2005

 

All in all, Christoph Schaden’s book is well-researched and shows that important data concerning the retables are still to be retrieved. Research like this enables scholars to place the dating, reconstruction and attribution of Antwerp retables on a more secure footing that has been done in the past.

Journal für Kunstgeschichte, 4, 2005

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